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Lama Vajranatha - John Myrdhin Reynolds PDF Drucken E-Mail
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LAMA VAJRANATHA - JOHN MYRDHIN REYNOLDS

Biography

Biografie: Lama Vajranatha

John Myrdhin Reynolds, auch bekannt als Vajranatha, studierte Religionwissenschaft, Anthropologie, Sanskrit, Tibetanisch, Arabisch und Buddhistische Studien an der Universität von Columbia, an der Universität Kaliforniens in Berkeley, und an der Universität Washingtons und Seattle. Zuerst verfolgte er Islamische Studien unter Prof. Arthur Jeffrey und Iranische Studien bei Prof. J. Duchesne-Guillemin. Er machte seine Doktorforschung mit Sanskrit, Tibetisch, und buddhistischer Philosophie unter Prof. Edward Conze, dem welt-berühmten Gelehrten der Prajnaparamita-Literatur

Sodann hielt er sich mehr als zehn Jahre in Indien und Nepal auf und machte Feldforschung an verschiedenem hinduistischem Ashrams im Südlichen Indien und an tibetanischen buddhistischen Klostern in Darjeeling, Kalimpong, und Nepal. An diesen letzten Schauplätzen erforschte er die Literatur, Rituale, und Meditationmethoden der Nyingmapa und Kagyudpa Schule des Tibetischen Buddhismus. Seine Lama-Lehrer waren unter anderen: Dezhung Rinpoche, Kangyur Rinpoche, Chatral Rinpoche, Dudjom Rinpoche, Kalu Rinpoche, Gyalwa Karmapa, und viele andere. Seine speziellen Studien galten der Dzogchen Lehre und den Buddhistischen Tantras, insbesondere auch im Vergleich mit dem Gnostizismus und den anderen mystischen Traditionen des Westens. Infolgedessen übersetzte er viele ursprünglich tibetische Texte ins Englische, die der Nyingmapa- der Kagyudpa Tradition, und zur Tradition des Yungdrung- Bon gehören. In Nepal erforschte er die Techniken und Überlieferung von tibetanischem Ritualen, einschließlich Riten der Dämonenaustreibung und Seelenwiederauffindung, die von Ngakpa Lamas praktiziert werden und der Nyingmapa Schule angehören. Er praktizierte selber auch diese Inhalte und schränkte sich nicht nur auf das Studium von Texten ein. Er ist sowohl in den Nyingmapa als auch in den Kagyudpa-Orden des Tibetanischen Buddhismus aufgenommen worden, und erhielt 1974 in Kalimpong die Ordination von HH Dudjom Rinpoche als ein Ngakpa oder Buddhistischer Tantrischer Yogi des Nyingmapa-Ordens, dort erhielt er den Namen Vajranatha (Rigdzin Dorje Gonpo). Mit der Inspiration und Erlaubnis Seiner Heiligkeit begann er eingehende Forschung in die Ngakpa Tradition des Tibetischen Buddhismus, die von Guru Padmasambhava und Nubchen Sangye Yeshe im 8. Jahrhundert unseres Zeitalters stammt.

Seitdem hat er seine Forschungen fortgesetzt und lehrt in Indien, Europa, und Amerika. Er hat Religionswissenschaft und Buddhistische Studien am Shanti Ashram ( Süd- Indien), an der Universität Massachusetts (Amherst), an der Universität Kaliforniens (Santa Cruz), und in letzter Zeit an der Universität von Neuem Rochelle in New York City unterrichtet. Zudem lehrt er als Lama in verschiedenen Ländern Europas, leitet tiefgründige Seminare und führt jeden, mit seinem ungeheuren Erfahrungsschatz, weiter in den Buddhismus, die Meditation und Tibetisch- Buddhistische Rituale ein. Zuletzt hielt er Seminare in Amsterdam, Den Haag, Groningen, Kopenhagen, Malmö, Oslo, Devon, und London, sowie in Italien und anderen EU- Ländern ab.

In den letzten zwei Jahrzehnten hat er nah mit Namkhai Norbu Rinpoche, dem wichtigsten Vertreter der Dzogchen Praxis im Westen an mehreren Übersetzungen von wichtigem Nyingmapa Dzogchen Texte zusammengewirkt.

Seit 1989 arbeitet er eng mit Lopön Tenzin Namdak zusammen, dem führenden Bonpo-Gelehrten ausserhalb Tibets, in Bezug auf die Übersetzung einer grossen Anzahl alter und seltener Bonpo-Dzogchen Texte in die englische Sprache: unter anderem die Texte des Zhang-zhung Ngän- Gyud und des Ma-Gyud, des Bonpo Muttertantras. Seine Hauptaufmerksamkeit liegt in der Erforschung der historischen Ursprünge des Dzogchen in der Nyingma- als auch der Bön-Tradition insbesondere in Bezug auf die Verbindung der Dzogchen- und Böntradition mit der religiösen iranischen Kultur Zentralasiens und des Westens, iranischer Buddhismus, Mithraismus und Gnostizismus eingeschlossen. Dieses sogenannte Vidhyadhara-Projekt umfasst Studien der Originaltexte in Tibetisch und Sanskrit als auch vergleichende Studien in Religion, Mystizismus und Magie.