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  Veranstaltungskalender
Buddhistisches Zentrum Ngakpa e.V.

 

Einweihung und Teaching

Mit Lama Vajranatha

The Magic of Singhamuka

9.-10.-11. März 2012
Praktiken der Grimmigen Löwenköpfigen Dakini Simhamukha


Im Tibetischen Buddhismus repräsentiert die Dakini grundsätzlich das autonome weibliche Prinzip, jenseits der Kontrolle der patriarchalischen Gesellschaft und des rationalen männlichen Ego-Bewusstseins. Aus diesem Grunde kann die Dakini als verführerisch und bezaubernd dargestellt werden, aber auch als grimmig und schreckenerregend. Dieses Seminar wird Meditationen, Rituale und magische Praktiken betrachten, die mit der grimmigen löwenköpfigen Dakini Simhamukha in Verbindung stehen, der Herrin der Beschwörungen, Verzauberungen und Hexerei, die alle Wesen, die schwer zu unterwerfen sind unter ihre Macht bringt und auch alle Hindernisse, Negativitäten und bösartigen Geister unterwirft und auslöscht. Simhamukha war die persönliche Praxis der Guhyajnana Dakini, dem weiblichen Guru des Padmasambhava im zentralasiatischen Land von Uddiyana und er führte die Praxis nach Tibet ein. Sie bleibt bis heute eine sehr beliebte Praxis der Nyingmapaschule des tibetischen Buddhismus. Aus diesem Grunde beziehen wir uns auf die tiefgründigen Auslegungen von Jamgon Kongtrul ,Jamyang Khyentse, und Dudjom Rinpoche in Bezug auf die Praktiken für diese Dakini, die eine Manifestation des erleuchteten Gewahrseins ist.

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Biografie: Lama Vajranatha

John Myrdhin Reynolds, auch bekannt als Vajranatha, studierte Religionwissenschaft, Anthropologie, Sanskrit, Tibetanisch, Arabisch und Buddhistische Studien an der Universität von Columbia, an der Universität Kaliforniens in Berkeley, und an der Universität Washingtons und Seattle. Zuerst verfolgte er Islamische Studien unter Prof. Arthur Jeffrey und Iranische Studien bei Prof. J. Duchesne-Guillemin. Er machte seine Doktorforschung mit Sanskrit, Tibetisch, und buddhistischer Philosophie unter Prof. Edward Conze, dem welt-berühmten Gelehrten der Prajnaparamita-Literatur

Sodann hielt er sich mehr als zehn Jahre in Indien und Nepal auf und machte Feldforschung an verschiedenem hinduistischem Ashrams im Südlichen Indien und an tibetanischen buddhistischen Klostern in Darjeeling, Kalimpong, und Nepal. An diesen letzten Schauplätzen erforschte er die Literatur, Rituale, und Meditationmethoden der Nyingmapa und Kagyudpa Schule des Tibetischen Buddhismus. Seine Lama-Lehrer waren unter anderen: Dezhung Rinpoche, Kangyur Rinpoche, Chatral Rinpoche, Dudjom Rinpoche, Kalu Rinpoche, Gyalwa Karmapa, und viele andere. Seine speziellen Studien galten der Dzogchen Lehre und den Buddhistischen Tantras, insbesondere auch im Vergleich mit dem Gnostizismus und den anderen mystischen Traditionen des Westens. Infolgedessen übersetzte er viele ursprünglich tibetische Texte ins Englische, die der Nyingmapa- der Kagyudpa Tradition, und zur Tradition des Yungdrung- Bon gehören. In Nepal erforschte er die Techniken und Überlieferung von tibetanischem Ritualen, einschließlich Riten der Dämonenaustreibung und Seelenwiederauffindung, die von Ngakpa Lamas praktiziert werden und der Nyingmapa Schule angehören. Er praktizierte selber auch diese Inhalte und schränkte sich nicht nur auf das Studium von Texten ein. Er ist sowohl in den Nyingmapa als auch in den Kagyudpa-Orden des Tibetanischen Buddhismus aufgenommen worden, und erhielt 1974 in Kalimpong die Ordination von HH Dudjom Rinpoche als ein Ngakpa oder Buddhistischer Tantrischer Yogi des Nyingmapa-Ordens, dort erhielt er den Namen Vajranatha (Rigdzin Dorje Gonpo). Mit der Inspiration und Erlaubnis Seiner Heiligkeit begann er eingehende Forschung in die Ngakpa Tradition des Tibetischen Buddhismus, die von Guru Padmasambhava und Nubchen Sangye Yeshe im 8. Jahrhundert unseres Zeitalters stammt.

Seitdem hat er seine Forschungen fortgesetzt und lehrt in Indien, Europa, und Amerika. Er hat Religionswissenschaft und Buddhistische Studien am Shanti Ashram ( Süd- Indien), an der Universität Massachusetts (Amherst), an der Universität Kaliforniens (Santa Cruz), und in letzter Zeit an der Universität von Neuem Rochelle in New York City unterrichtet. Zudem lehrt er als Lama in verschiedenen Ländern Europas, leitet tiefgründige Seminare und führt jeden, mit seinem ungeheuren Erfahrungsschatz, weiter in den Buddhismus, die Meditation und Tibetisch- Buddhistische Rituale ein. Zuletzt hielt er Seminare in Amsterdam, Den Haag, Groningen, Kopenhagen, Malmö, Oslo, Devon, und London, sowie in Italien und anderen EU- Ländern ab.

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Orgyen Menla Einweihung und Teachings

Mit Bran O. Hodapp Lama Rangdrol Tobkyi Dorje

4/5 Februar

Wir freuen uns ein weiteres ereignisreiches Wochenende mit Bran O. Hodapp - Lama Rangdrol Tobkyi Dorje ankündigen zu dürfen. Bran O. Hodapp ist seid mehr als 20 Jahren hauptberuflich als Heiler tätig sowie Autor zahlreicher Bücher über westliche und östliche Magie.Seit 1990 widmet Bran O. Hodapp sein Leben der spirituellen Geistheilung sowie der Weitergabe seiner Erfahrungen an einzelne Schüler. Er gründete in Lahr im Schwarzwald, vor sieben Jahren, unser Tibetisch-Buddhistische Zentrum Ngakpa e.V. von dem aus heute die meisten seiner Aktivitäten ausgehen.

Orgyen Menla Einweihung und Teachings

Orgyen Menla ist Padmasambhava in der Manifestation des Medizinbuddha.
Die Praxis die übertragen und geübt wird ist ein Terma von Nuden Dorje Drolo Tsal.
Nuden Dorje war die Inkarnation des Übersetzers Kyechung Lotsa, einem der fünfundzwanzig Hauptschüler Padmasambhavas.
Nuden Dorje fand den Terma in Bumtang in Ostbhutan. Die Praxis enthält zudem ein Heilgebet von Rigdzin Godem. Rigdzin Godem gilt als eine Reinkarnation von Nanam Dorje Dudjom, einem der 25 Hauptschüler Padmasambhavas. Die 25 Hauptschüler von  Padmasambhava wurden aufgrund ihrer hohen Verwirklichung berühmt. Dieses Gebet ist auch ein Teil der Belehrungen, die Padmasambhava in Mutri Zangpo gab.
Gemäß der Byangter Tradition wird die Praxis eingeleitet durch ein Gebet, dass verfasst wurde von Seiner Heiligkeit dem fünften Dalai Lama.
Diese Medizinbuddha Praxis ist sehr kraftvoll und wirkt sehr stark beim Heilen von Krankheiten.